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Gedankenflüge

Elternliebe

 

Epheser 6, 2-3: «Ehre Vater und Mutter», das ist das erste Gebot, das beine Verheißung hat: 3«auf daß dir's wohlgehe und du lange lebest auf Erden»


Es waren einmal zwei Brüder.
Der Ältere lebte im Elternhaus und hatte dort mit seiner Frau eine Wohnung. Die Kinder des Älteren waren längst ausgezogen, aber der verwitwete Vater der Brüder lebte noch in einer anderen Wohnung des Elternhauses. Zum Elternhaus gehörte auch eine Werkstatt und ein Geschäft, das einst der Vater besaß. Der Ältere hatte beides lange schon übernommen und war nun der "Herr im Haus".
Der Jüngere lebte mit seiner Familie im Nachbarort und übte einen anderen Beruf aus. Er besuchte seinen alten Vater sehr oft.
Eines Tages wurde der Vater der Brüder krank. Er war schon sehr alt und hatte bis ins hohe Alter sein Leben selbständig geführt und auch nach der Geschäftsübergabe seinem älteren Sohn geholfen. Nun, da er krank war, brauchte er Pflege. Er konnte die kleinen Handlangerarbeiten für den älteren Sohn nicht mehr erledigen, sondern wurde diesem zur Last.
Der Jüngere kümmerte sich mit seiner Frau sehr liebevoll um seinen Vater. Er brachte ihm, was er brauchte, ging mit ihm spazieren, kaufte ein, fuhr ihn zu Einladungen und Terminen, hörte ihm zu und verbrachte möglichst viel Zeit mit seinem Vater.
Die beiden Brüder hatten auch noch einen dritten Bruder, der vor einigen Jahren verstorben war. Dessen Frau half auch mit den alten Vater liebevoll zu pflegen.Sie spendeten dem Vater gerne ihre Zeit und hatten Freude daran ihm die zu verbleibende Zeit auf Erden angenehm und schön zu gestalten.

Der ältere Bruder und seine Frau aber, die mit dem Vater im Haus wohnten, erledigten ihre Pflicht nur widerwillig. Die Last, die der Vater ihnen wurde, war unangenehm. Sie verboten ihm mit dem Auto zu fahren und Kontakt zu einer ebenfalls verwitweten älteren Dame zu haben. Sie versorgten ihn nicht mit Getränken. Einmal packte die wütende Schwiegertochter dem alten Mann sogar die Koffer, als dieser fragte, warum sie denn so zu ihm sind.
Der Vater verstand dies nicht und weinte sehr oft. Der jüngere der Brüder hatte seinen Vater noch nie weinen sehen und wurde sehr traurig, ebenso die verwitwete Schwiegertochter.
Oft suchten sie das Gespräch mit dem älteren Bruder und dessen Frau und versuchten zu erreichen, daß diese den Vater, der ihnen schließlich so viel gab, besser behandeln. Aber sie erreichten gar nichts, im Gegenteil. Der ältere Bruder schien zu befürchten, daß der Jüngere ihm das Erbe streitig machen will und wollte seinem jüngeren Bruder beinahe Hausverbot erteilen, aber er brauchte ihn ja, damit der Vater beschäftigt war und ihn nicht belästigte mit seinen Bedürfnissen.

Schließlich starb der Vater.
Und mit ihm starb auch noch etwas anderes:
In dem Jüngeren der Brüder starb die Liebe zu seinem Bruder. Er konnte bis heute seinem älteren Bruder nicht vergeben, wie schlimm er den todkranken Vater behandelte.

Nun sagt uns aber Jesus, wir sollen unserem Bruder vergeben. Wie kann man diesen beiden nun helfen, da der Ältere schwer gegen den Vater sündigte und der Jüngere, der den Vater liebte nicht über den Schmerz hinweg kam.
Wer ist nun mein Bruder? Der leibliche? Oder eher der Bruder im Glauben?
Nun, beide wurden im christlichen Sinn erzogen, aber der Ältere wurde habgierig, kalt und eitel.
Aber es ist nicht uns erlaubt hier ein Urteil zu fällen. Was wir aber tun können, als wahre Christen, um Menschen in solcher Situation zu helfen, ist beten. Wir können Gott unseren Vater, um Hilfe bitten und um Gerechtigkeit für beide.

Und wir können uns solche Begebenheiten immer wieder vor Augen halten, damit wir selbst nicht vergessen, unsere Eltern zu ehren.

20.11.06 20:14


Geschenke der Hoffnung

 

Offb 11,10 Und die auf Erden wohnen, freuen sich darüber und sind fröhlich und werden einander Geschenke senden!

Bald ist wieder Weihnachten!!!

Die Geschäfte sind jetzt schon mit schön geschmückten Weihnachtsabteilungen ausgestattet und man freut sich jetzt schon auf das Kaufen, Verpacken und natürlich dann am Weihnachtsabend auf das Überreichen und Auspacken der Geschenke.

Leider können viele Kinder auf dieser Welt auch dieses Jahr wieder nichts auspacken,

-weil nichts da ist,

-weil die Eltern zu arm sind

-weil sie Waisen sind

-weil niemand ihnen etwas schenkt

-weil viele Menschen gar nicht wissen (wollen), daß es sie überhaupt gibt.

Wie schön ist es doch, wenn man so einem Kind eine Freude machen kann - und nicht nur diesem einen Kind:

-Mir selbst mache ich eine Freude, weil ich gerne schenke.

-denen, die das Kind betreuen mache ich eine Freude, weil nichts die Herzen mehr erwärmen kann als die Freude eines Kindes.

-Und Jesus selbst, dem der uns geschenkt wurde, mache ich eine Freude: Mt 25,40 Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Auch wenn es noch 7 Wochen bis Weihnachten sind, die Zeit ist kurz und es gibt so viele, denen man eine Freude machen kann.

Ich habe mit den Kindern, die ich betreue, heute damit angefangen. Wir haben Päckchen gepackt für die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton". Und es war schön, zu erleben, wie heute schon Freude bei uns im Haus darüber war, daß man einem Kind, das sonst nichts zu Lachen hat, eine Freude machen darf.

Wer an dieser Aktion interessiert ist kann sich unter dieser Adresse genauer informieren: http://www.geschenke-der-hoffnung.org/

Am 15. November ist Abgabeschluss bei den jeweiligen Sammelstellen in Eurer Nähe.

30.10.06 20:08


Freiheit!!!

 

 

 

"Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit."
(2. Kor. 3, 17)

Was wäre, wenn ich einen Wunsch frei hätte? Wofür würde ich mich entscheiden? Diese Frage kam mir gestern in den Sinn. Ich überlegte lange:

- Geld, um finanziell unabhängig zu sein und Schulden bezahlen zu können.

- Eine einsame Insel, wo niemand mir Vorschriften macht.

- Alles was was ich bräuchte um keinem Chef mehr unterworfen zu sein

- hinreisen können wo ich möchte und wann ich möchte

- Entscheidungen treffen ohne vom Wohlwollen anderer Menschen abhängig zu sein

- eine Familie, für die ich da sein darf und die mir denoch genügend Freiraum lässt für meine eigenen Interessen

- Liebe, die nicht einengt, sondern Flügel verleiht

All das ging mir durch den Kopf und plötzlich war mir ganz klar, was das alles ist, was ich mir wünsche. Man kann all das, all diese Worte wie "Unabhängigkeit, Freiraum, Nicht-unterworfen-sein, Grenzen-überwinden, Entscheidungen-treffen, Eigene-Interessen-nachgehen, Flügel-haben mit einem einzigen Wort ausdrücken: Freiheit!

Ich entscheide mich für Freiheit!!! Und als ich dies dachte spürte ich mein Herz wild schlagen und fühlte mich so gut wie lange nicht mehr! Ohja! Ich hatte die richtige Entscheidung getroffen! Freiheit! Ich entscheide mich für Freiheit!!!

Aber was bedeutet Freiheit überhaupt? Auch dazu kamen mir Gedanken. Wenn ich Freiheit habe, habe ich dann noch Freunde oder bin ich mit meiner Freiheit ganz allein? Birgt Freiheit Risiken? Macht Freiheit wirklich glücklich? ist Freiheit etwa Sünde? Dieses gedankliche Gefängnis aus Fragen habe ich ganz schnell durchbrochen, indem ich in der Bibel nach dem Wort Freiheit gesucht habe und ich fand diesen Vers:

"Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit."

Freiheit ist nicht Sünde! Freiheit macht glücklich! Freiheit gibt alles, was wir brauchen um uns zu entfalten! Freiheit ist ein Geschenk Gottes! Freiheit ist in und bei Gott!


Ich machte mir auch Gedanken über meine Hobbys und Interessen (die tatsächlichen und die, die ich mir wünsche) und ich stellte erstaunt fest, daß auch sie die Sehnsucht nach Freiheit widerspiegeln:

- wenn ich reise überwinde ich Grenzen

- wenn ich tauche überwinde ich Schwerelosigkeit.

- beim Lesen durchbreche ich die Realität und erlebe gedankliche Freiheit


Freiheit bedeutet all das, was ich mir wünsche. Freiheit heißt keine Einschränkungen haben -weder finanziell, noch durch Menschen, noch geistig.

Im Lexikon fand ich über Freiheit" unter anderem Folgendes:

"Es kann unterschieden werden zwischen:

individueller Freiheit, z.B. der Freiheit, die eigene Meinung zu äußern, und kollektiver Freiheit, z.B. der Freiheit eines Landes von einer Besatzungsmacht.

Individuelle Freiheit und allgemeine Freiheit: Während der allgemeine Freiheitsbegriff eher als utopische Idealvorstellung bzw. ein philosophisches Ziel zu verstehen ist, ist die individuelle Freiheit der in der Realität verbleibende Handlungsspielraum eines Individuums vor dem Hintergrund real existierender Restriktionen, zum Beispiel physische, rechtliche oder materielle/ökonomische Beschränkungen.

passiver Freiheit (auch Freiheit von) und aktiver Freiheit (auch Freiheit zu). Passive Freiheit bezeichnet einen Zustand, in dem keine von anderen Menschen ausgehenden Zwänge ein Verhalten erschweren oder verhindern. Passive Freiheit bezeichnet also eine Möglichkeit und ist somit die notwendige Voraussetzung der aktiven Freiheit. Aktive Freiheit bezeichnet einen Zustand, in dem die Möglichkeit der passiven Freiheit auch tatsächlich genutzt werden kann oder nach noch weitergehender Auffassung einen Zustand, in dem die Möglichkeit tatsächlich genutzt wird.

innerer Freiheit und äußerer Freiheit. Während äußere Freiheit eine soziale Größe ist und z.B. rechtliche, soziale und politische Umstände umfasst, beschreibt innere Freiheit einen Zustand, in dem der Mensch seine eigenen, „inneren“ ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Anlagen nutzt und sich dabei auch von inneren Zwängen wie z.B. Trieben, Erwartungen, Gewohnheiten, Rollenmustern, Konventionen,Moralvorstellungen u.ä. befreit und sie stattdessen durch rationaleWahl ersetzt (Souveränität) Als Schlüssel zur inneren Freiheit werden heute vor allem Erziehung und Bildung verstanden."

Ja!!! Ich entscheide mich für Freiheit!!! Und zwar für alle, in jeglicher Hinsicht!

Allerdings liegt nach meinem Ermessen der Schlüssel zur Freiheit nicht allein in Erziehung und Bildung, sondern im Glauben an Gott Vater, an Jesus Christus und an den Heiligen Geist, der Freiheit bringt.

Und somit ist meine Entscheidung für Freiheit gleich auch die Entscheidung für Gott -für Vater, Sohn und Heiligen Geist.

8.10.06 12:45


Danke

 

 

 

 

"Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts" (Jakobus 1,17)

Ich liebe das Erntedankfest! Für mich ist es eines der schönsten christlichen Feste.

Ich weiß noch gut, wie stolz ich als Kind war, wenn ich im Kindergarten ein Erntekörbchen gebastelt habe, es zu hause mit Mama füllen und dann am Erntedanksonntag mit in die Kirche nehmen durfte. Und dann stand es da: Mein Erntekörbchen, mitten unter den anderen direkt beim großen Erntealtar.

Später, als ich selbst Erzieherin in Kindergärten war, liebte ich es mit den Kindern Erntekörbchen zu gestalten und ihnen zu erzählen, wie reich Gott uns beschenkt.

Und eines Tages durfte ich zum ersten mal einen Erntgottesdienst mit gestalten. Ich durfte die Lieder, Lesungstexte, die Szenen zu den kleinen Rollenspielen und alles was dazugehört mitaussuchen -und ich durfte den Erntealtar mitgestalten! Und ich war sehr, sehr glücklich, daß ich Gott so auf eine besondere Art uznd Weise danken konnte.

Wenn ich so darüber nachdenke, wird mir etwas ganz anderes bewusst. Durch meine Hilfe an der Gestaltung des Erntedankestes habe ich noch etwas ganz anderes getan:

Ich habe nicht nur die Gaben der Natur zum Altar gebracht, sondern auch die Gaben meines Herzens, die Gaben des Geistes, die Gott mir schenkte!

Ich habe mich selbst - mein geistiges Ich- zum Dank und zur Ehre Gottes vor sein Angesicht gebracht!

Es ist ein erhebendes und zufriedenstellendes, ein wunderbares und zutiefst erfüllendes Gefühl, wenn man Gott für die Gaben dankt, die er schenkt...

...und wenn man dabei noch erkennt, daß man seine eigene, persönliche, besondere Gabe von Gott erhalten hat und diese für Gott dankbar einsetzt, dann gibt einem Gott noch viel mehr.

Herr, Vater im Himmel, ich danke Dir für alle unsere Gaben - die Gaben der Natur und die Gaben des Geistes, die Du uns schenkst, und ich bitte Dich um Deinen Segen für diese Gaben, damit wir sie erkennen und sie reiche Frucht bringen zu Deinem Wohlgefahllen und zur Freude unserer Herzen.

30.9.06 15:05


Hilfeschreie

 

 

 

"Aber du, HERR,  sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost: Errette mich!" (Psalm 109, 21)

Wie verzweifelt klingt doch dieser Vers. Verzweifelt und doch voller Hoffnung und vor allem voll des Wissens, daß Gottes Gnade Trost und Rettung ist.

Oft bin ich auch verzweifelt. Ich sehe kein Ende meiner Not. Ich bin traurig und depressiv und möchte doch eigentlich viel lieber glücklich sein. Ich weine, obwohl ich doch eigentlich viel lieber lachen würde. Ich bin unzufrieden, obwohl ich eigentlich ein Leben führe, um das mich viele beneiden würden. Aber es ist eben nicht alles Gold was glänzt. Fehlt es an Freude, so ist aller Glanz dahin. Mangelt es am Glücklichsein, so scheint es dauernd zu regnen, obwohl die Sonne scheint. Fehlt es an Menschen, mit denen man auch über seine Probleme reden kann, so wird das Herz schwer.

Manchmal fühle ich mich sehr, sehr alleine gelassen. Ich fühle mich einsam und bin traurig. Menschen, die mir nahe stehen, wohnen zu weit weg und ein Telefon kann Wärme und den Blick in freundliche oder liebe und vertraute Augen nicht ersetzen.

Dies sind Augenblicke, in denen ich besonders bete -immer und immer wieder bitte ich um ein und dasselbe. Und es ist mir, als würde ich mich im Kreis drehen, als wären Gottes Ohren für diese Bitte taub. Und ich fühle mich erst recht allein gelassen - allein gelassen von Gott. Ich frage mich, was ich denn noch tun muß oder kann. Ich suche nach Antworten auf diese dämliche "Warum"-Frage -aber ich finde keine Antworten. Ich versuche sie in Gottes Worten in der Bibel zu finden, aber ich werde nicht schlau aus allem was ich lese.

Manchmal ist es sehr, sehr schwer einfach zu vertrauen und zu glauben. Und manchmal habe ich das Gefühl, daß sich alles gegen mich wendet. Dies sind harte Zeiten, vielleicht sind dies auch die Prüfungszeiten, in denen Gott sehen möchte, ob mein Glaube zu ihm wirklich stark genug ist, ob ich ihn bitte mir zu helfen, oder ob ich mich umdrehe und vor ihm weglaufe und zu allem möglichen anderen flüchte. Manchmal möchte ich das auch, manchmal möchte ich einfach nicht mehr bitten und betteln, sondern lieber weglaufen.

Aber das würde auch nichts bringen, im Gegenteil - meine Erfahrung hat mir gezeigt, daß dann alles nur noch schlimmer wird. Also sammle ich meine ganze noch übrig gebliebene Karaft und sende Gott einen Hilfeschrei zu: Aber du, HERR, / sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost: Errette mich!

Errette mich aus meiner Not, mein Gott, errette mich aus der Traurigkeit und Einsamkeit. Um Deines Namens willen, sei mir gnädig und errette mich.

Und ich versuche die Kraft aufrecht zu erhalten um Geduld zu haben, denn Gottes Gnade kommt nicht auf Knopfdruck oder Befehl. Gott hat seine eigene Zeit und seinen Plan. Aber ich weiß, daß dann, wenn Gottes Gnade kommt, alles wieder gut wird und ich von Glück und Freude erfüllt den Herrn preisen werde und diese Not ein Ende hat.

24.9.06 23:10


Wunderwerke

"Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele." (Psalm 139, 14)

Wunderbar gemacht? ICH? Ähem, da bin ich meistens etwas anderer Meinung! Ich bin zu dick- oder nein- ich bin zu klein für mein Gewicht. Wunderbar gemacht wären viele Kilo weniger. Meine Haare haben zwar eine tolle Farbe, das Gott wirklich sehr, schön gemacht, aber sie wachsen nicht länger als bis zur Schulter, dann ist Schluß mit schöne Haare. Und wenn ich morgens in den Spiegel schaue sehe ich sehr oft etwas, das mich müde versucht anzulächeln und alles andere als wunderbar aussieht.

So, Schluß jetzt, genug rumgemeckert an Gottes wunderbarem Werk!!! Denn wenn ich mal genauer nachdenke, muß ich wirklich zugeben, daß Gott  mich wunderbar gemacht hat. Die Äusserlichkeiten, die ich kritisiere, sind nicht immer Gottes Schuld- schließlich habe ich mir selbst zu viel Speck angefressen und nicht Gott! Und eigentlich sind kürzere Haare ganz praktisch und es gibt so viele tolle Möglichkeiten diese zu stylen. Und daß ich morgens nicht wirklich toll aussehe, liegt womöglich daran, daß ich nächtens zu lange lese oder fernsehe anstatt zu schlafen, weil ja alles sooo spannend ist. Also alles Dinge, die suich beheben lassen und Gottes wunderbares Werk wieder erstrahlen lassen. Und wenn ichs allein nicht wirklich schaffe, dann hilft mir Gott dabei, wenn ich ihm die Kontrolle überlasse, denn schließlich weiß er am Besten, wie man das von mir Verbogene wieder gerade biegt- schließlich ist er der Schöpfer dieses und all der anderen wunderbaren Werke.

Aber betrachten wir doch mal das wunderbare Werk "Mensch":

Gott hat sich ziemlich viel einfallen lassen. Allein schon, wenn wir unsere Hände einmal betrachten, müsste uns das auffallen. Was die alles können!!! Wir können mit unseren Händen greifen, tasten, streichelnn, winken, zupacken, festhalten, loslassen, fühlen, zeigen, schlagen, geben, nehmen, arbeiten, malen, tippen, lesen, frisieren, stylen, uns anziehen, Gottes wunderbares Werk auffrischen und pflegen...

...ja genau! Allein schon mit unseren Händen können wir dazu beitragen, daß Gottes wunderbares Werk gehegt und gepflegt wird -und nicht nur das WUnderwerk "Mensch" -nein- die ganze wunderbare Schöpfung können wir allein schon mit unseren Händen hegen und pflegen- wieviel mehr können wir erst tun, wenn wir dazu auch noch unser Herz und unseren Verstand einsetzen, den Gott uns gab!!!

Ja, Gottes Werke sind wunderbar! Die Seele erkennt es und erfreut sich daran und Gott freut sich, wenn wir sein Werk lieben, achten, hüten, hegen und pflegen - sein wunderbares Schöpfungswerk und uns selbst, das wunderbare Werk "Mensch". Image

P.S: Und zwischendurch mal ein Danke an den Schöpfer zu senden hat bisher auch noch keinem geschadet -im Gegenteil! Image

18.9.06 07:56


Freunde

 
"Duftendes Öl und Weihrauch geben eine festliche Stimmung; aber noch beglückender als süße Düfte ist die Zuneigung eines Menschen." (Sprüche, 27, 9)

Wenn man heutzutage über Märkte oder durch Geschäfte geht, wird man fast schon überschüttet mit stimmungshebenden und angeblich glücklichmachenden Düften. Da findet man Entspannungsbäder, Duftöle und Räucherwerk mit Namen wie "Glück", "Liebe", "Sorglosigkeit"...

Aber mal ehrlich: Ich habe auch schon viele Duftessenzen getestet. Mag sein, sie riechen zum Teil wirklich sehr gut. Aber können sie das geben, was ein Mensch uns geben kann? 

In manchen Bibelübersetzungen heißt es in diesem Spruch nicht "Zuneigung eines Menschen" sondern "Herzlichkeit eines Freundes" oder "Rat eines Freundes".

Die Zuneigung eines Menschen ist beglückender als betörende Düfte, macht glücklicher als alle möglichen stimmungshebenden Essenzen. Kein Entspannungsöl, Räucherstäbchen oder sonst irgendwelche Produkte die man heute zum "Glücklichmachen" kaufen kann bewirken das, was ein guter Freund bewirkt.

Kein noch so toller Duft hat es bisher geschafft mir zu helfen meine Probleme zu lösen. Oder habt ihr Euch schon mal bei einem Räucherstäbchen ausgeheult???

Je länger ich allein, selbst wenn ich es wollte, war um so mehr habe ich es vermisst mich mit einem guten Freund zu unterhalten.

Es sind nicht nur die Probleme, die man beredet und für die man gemeinsam mit einem Freund Lösungen sucht. Es ist nicht nur der Rat, den ich bekomme - es ist viel mehr:

Es ist der Rat, den ich geben darf. Es ist die gemiensame Trauer - geteiltes Leid ist halbes Leid. Es ist die gemeinsame Freude - geteiltes Glück ist doppeltes Glück.

Es sind die vielen gemeinsamen Stunden, in denen man zusammen situzt und miteinander lacht, weint, fröhlich ist und traurig ist. Es ist das Verständnis dafür, daß man sich auch mal gehen lassen kann. Es ist die Vertrautheit und das Vertrauen. Es ist die Offenheit und die kleinen Geheimnisse, die man miteinander teilt. Es ist die Schulter, bei der man sich anlehnen kann und die Arme, die einen auch mal fest drücken. Es ist die Ausgelassenheit und es sind die Dummheiten und die Späße, die man miteinander ausheckt. Es ist das gemeinsame Feiern und Sich-gegenseitig-überraschen. Es ist das Übereinander-und-miteinander-lachen-können. Es ist dieses Miteinander-durch-dick-und-dünn-gehen. Es ist das Miteinander-streiten und Sich-wieder-versöhnen-dürfen. Es ist das gegenseitige Geben und Nehmen.

Es ist das Ich-selbst-sein-dürfen.

All das und noch so vieles mehr kann mir nichts und niemand geben - ausser einem Menschen, der mir seine Zuneigung gibt und meine Zuneigung annimmt -ein Freund.

Es ist nicht leicht, gute echte Freunde zu finden, vor allem, wenn man "neu" in der Gegend ist. Gute Freunde sind ein Segen, ein Geschenk Gottes.

Ich wohne noch nicht all zu lange hier in der Gegend, aber es ist sehr einsam und schwer, wenn man ohne Freunde ist und ich bitte Gott um dieses Geschenk, um diesen Segen. 

Euch wünsche ich, daß Ihr gesegnet seid mit diesem Geschenk eines Freundes.
13.9.06 02:20


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