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Hilfeschreie

 

 

 

"Aber du, HERR,  sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost: Errette mich!" (Psalm 109, 21)

Wie verzweifelt klingt doch dieser Vers. Verzweifelt und doch voller Hoffnung und vor allem voll des Wissens, daß Gottes Gnade Trost und Rettung ist.

Oft bin ich auch verzweifelt. Ich sehe kein Ende meiner Not. Ich bin traurig und depressiv und möchte doch eigentlich viel lieber glücklich sein. Ich weine, obwohl ich doch eigentlich viel lieber lachen würde. Ich bin unzufrieden, obwohl ich eigentlich ein Leben führe, um das mich viele beneiden würden. Aber es ist eben nicht alles Gold was glänzt. Fehlt es an Freude, so ist aller Glanz dahin. Mangelt es am Glücklichsein, so scheint es dauernd zu regnen, obwohl die Sonne scheint. Fehlt es an Menschen, mit denen man auch über seine Probleme reden kann, so wird das Herz schwer.

Manchmal fühle ich mich sehr, sehr alleine gelassen. Ich fühle mich einsam und bin traurig. Menschen, die mir nahe stehen, wohnen zu weit weg und ein Telefon kann Wärme und den Blick in freundliche oder liebe und vertraute Augen nicht ersetzen.

Dies sind Augenblicke, in denen ich besonders bete -immer und immer wieder bitte ich um ein und dasselbe. Und es ist mir, als würde ich mich im Kreis drehen, als wären Gottes Ohren für diese Bitte taub. Und ich fühle mich erst recht allein gelassen - allein gelassen von Gott. Ich frage mich, was ich denn noch tun muß oder kann. Ich suche nach Antworten auf diese dämliche "Warum"-Frage -aber ich finde keine Antworten. Ich versuche sie in Gottes Worten in der Bibel zu finden, aber ich werde nicht schlau aus allem was ich lese.

Manchmal ist es sehr, sehr schwer einfach zu vertrauen und zu glauben. Und manchmal habe ich das Gefühl, daß sich alles gegen mich wendet. Dies sind harte Zeiten, vielleicht sind dies auch die Prüfungszeiten, in denen Gott sehen möchte, ob mein Glaube zu ihm wirklich stark genug ist, ob ich ihn bitte mir zu helfen, oder ob ich mich umdrehe und vor ihm weglaufe und zu allem möglichen anderen flüchte. Manchmal möchte ich das auch, manchmal möchte ich einfach nicht mehr bitten und betteln, sondern lieber weglaufen.

Aber das würde auch nichts bringen, im Gegenteil - meine Erfahrung hat mir gezeigt, daß dann alles nur noch schlimmer wird. Also sammle ich meine ganze noch übrig gebliebene Karaft und sende Gott einen Hilfeschrei zu: Aber du, HERR, / sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost: Errette mich!

Errette mich aus meiner Not, mein Gott, errette mich aus der Traurigkeit und Einsamkeit. Um Deines Namens willen, sei mir gnädig und errette mich.

Und ich versuche die Kraft aufrecht zu erhalten um Geduld zu haben, denn Gottes Gnade kommt nicht auf Knopfdruck oder Befehl. Gott hat seine eigene Zeit und seinen Plan. Aber ich weiß, daß dann, wenn Gottes Gnade kommt, alles wieder gut wird und ich von Glück und Freude erfüllt den Herrn preisen werde und diese Not ein Ende hat.

24.9.06 23:10
 


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