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Das Evangelium

Römer 1,16: "Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen."

Angeregt durch ein Gespräch, aus dem ich kurz zitieren möchte kamen mir die folgenden Gedanken:

Zitat:
"...musste leider schon häufig feststellen, dass sehr viele junge Erwachsene nichts von Beten wissen. Sie gucken in der kirche rum, hören gar nicht zu, sind eben gezwungenermassen in der Kirche...

...Bald werden wir auf dem Papier eine christliche Gemeinschaft, aber in Wirklichkeit eine heidnische Versammlung sein."


Ich erlebe es auch leider oft -und nicht nur bei jungen Erwachsenen- daß die Leute nichts vom Beten wissen. Der Knackpunkt liegt aber häufig daran, daß sie nicht beten können, weil die wichtigste Grundlage fehlt: Der Glaube! Sie glauben zwar, daß es "irgendwo einen Gott" gibt, aber viele halten die Bibel für ein dickes Buch mit schönen Geschichten und das wars auch schon. "Wieso beten? Bringt ja doch nix" oder "Beten is was für alte Leute, die den Bezug zur Realität verloren haben" sind nur zwei von so krassen Aussagen. Ich muß gestehen, daß ich vor ein paar Jahren noch selbst diese Ansichten geteilt habe, aber schwere Umstände in meinem Leben haben mir etwas besseres gezeigt, nämlich, daß ich sehr wohl auf Gott vertrauen kann, daß beten sehr wohl etwas bringt und daß es sehr wohl nicht nur "irgendeinen Gott" sondern genau diesen Gott, dessen Werke und Zeugnisse in der Bibel stehen, gibt.
Meine Gedankenflüge sind Zeugnisse meines Lebens und meines Wandels. Ich spreche aus meiner Erfahrung und meinem Leben mit Gott. Aber es ist eine Möglichkeit, anderen Beispiel zu geben und lebendiges Zeugnis zu sein für die, die zweifeln oder noch fern sind von Gott. Und wenn aus den vielen, vielen Menschen, die die Gedanken und Worte eines Gläubigen hören nur einer ist, der dadurch umkehrt und seinen Weg zum Glauben, zu Gott findet, dann ist große Freude im Himmel und unter den Kindern Gottes: "Genauso herrscht Freude bei den Engeln Gottes, wenn auch nur ein einziger Sünder bereut und auf seinem Weg umkehrt." (Lukas 15,10)

9.9.06 19:47


Liebe

 

"Lasst uns IHN lieben, denn er hat uns zuerst geliebt."

"Liebe ist...schon zu lieben, wenn der andere noch nicht liebt!"

Lieben, wenn der andere noch nicht liebt? Ist das nicht ein wenig einseitig, wenn nicht sogar verschwendete Liebesmüh? Nein, ist es nicht! Es ist ein Risiko- gewiß, aber es gibt mir auch viel. Ich muß damit rechnen enttäuscht zu werden, selbst nie geliebt zu werden von jemanden, den ich liebe, aber denoch ist es ein wunderbares Gefühl zu lieben.

Wenn ich jemanden liebe und bereit bin ihm mein Herz zu schenken, dann öffne ich mich, mein Herz wird weit und ist bereit zu geben und zu empfangen- als öffnete ich eine Tür... meine Herzenstür. Es ist ein Gefühl von Freiheit, ein Gefühl der Befreiung. Es ist ein Gefühl von Leichtigkeit und Beschwingtheit in mir. Alles geht leichter und das Leben fühlt sich großartig an, wenn ich liebe. Ich fühle mich gestärkt und ich strahle. In meinen Augen scheint dauernd ein Lächeln und ich begegne allen freundlicher. Ich reagiere gelassener und bin entspannter. Ich schwebe auf Wolken und verliere mich manchmal in Tagträumen.

Es ist ein schönes Gefühl zu lieben. Und es öffnet Türen... Herzenstüren.

Jesus ging mit seinem Beispiel vorraus und hat uns seine Tür geöffnet. Ich mache es ihm gerne nach.

10.9.06 10:54


In Memorial

"Da erschien ein Engel vom Himmel und gab ihm neue Kraft." (Lk 22,43)

Manchmal ist man in einer Situation, wo man sich am Ende fühlt. Man kann nicht mehr. Alles fällt schwer. Die Kräfte sind längst aufgezehrt und man fühlt, daß man zusammenbricht, wenn nicht ein Wunder geschieht. Und dann plötzlich ist die Kraft wieder da. Woher? Oft erkennt man es erst viel später und sagt sich: "Da habe ich wohl einen guten Schutzengel gehabt!"

Heute vor 5 Jahren waren sehr viele Engel notwendig, die die Feuerwehrleute und all die Helfer in New York immer wieder gestärkt haben.

Wieviele Gebete und Hilfeschreie in tiefster Verzweiflung, Angst, Kraftlosigkeit und Not zum Himmel gesandt wurden, weiß nur Gott allein.

Auch Jesus war einst am Ende -damals in Gethsemane. Er hatte den Tod vor Augen, er wußte was auf ihn zukommt - und Jesus hatte Angst. Er war verzweifelt. Die Kraft ließ nach. Und Jesus betete:

Lukas 22,41: Und er riss sich von ihnen los, etwa einen Steinwurf weit, und kniete nieder, betete 42 und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!

Und Gott sandte Hilfe:

Lk 22,43 Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.

Nehmen wir uns ein Beispiel daran: Lasst uns glauben und beten! Gott sendet Hilfe, er stärkt selbst im Angesicht des Todes.
11.9.06 21:34


Mauern

 

 

Manchmal ist alles eng um mich herum: Alle möglichen Aufgaben erdrücken mich, der Alltag grenzt meine Freizeitmöglichkeiten ein, zu viele wollen zu vieles von mir und eigentlich müsste ich an hundert Orten gleichzeitig sein um alles erledigen zu können und zu schaffen. Und dann ist er wieder da, dieser Gedanke: ICH WILL RAUS!!!

Ich will am liebsten diese Mauern aus Aufgaben, Alltag und Anforderungen durchbrechen, ich fühle mich wie im Gefängnis. Da hilft nur noch Gottvertrauen. Da nützt mir ein Stoßgebet mehr als alles schimpfen und toben und "mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-wollen".

Unerwartet kommt oft doch Hilfe, irgendwo hat Gott immer eine Lösung parat und befreit mich aus der Enge, aus dem Alltags-Knast. Manchmal schickt mir Gott einen rettenden Einfall, manchmal einen rettenden Engel in Menschengestalt, der Hilfe anbietet. Und so werden die Mauern einfach übersprungen.
"Mit meinem Gott werde ich über die Mauer springen." 

12.9.06 17:01


Freunde

 
"Duftendes Öl und Weihrauch geben eine festliche Stimmung; aber noch beglückender als süße Düfte ist die Zuneigung eines Menschen." (Sprüche, 27, 9)

Wenn man heutzutage über Märkte oder durch Geschäfte geht, wird man fast schon überschüttet mit stimmungshebenden und angeblich glücklichmachenden Düften. Da findet man Entspannungsbäder, Duftöle und Räucherwerk mit Namen wie "Glück", "Liebe", "Sorglosigkeit"...

Aber mal ehrlich: Ich habe auch schon viele Duftessenzen getestet. Mag sein, sie riechen zum Teil wirklich sehr gut. Aber können sie das geben, was ein Mensch uns geben kann? 

In manchen Bibelübersetzungen heißt es in diesem Spruch nicht "Zuneigung eines Menschen" sondern "Herzlichkeit eines Freundes" oder "Rat eines Freundes".

Die Zuneigung eines Menschen ist beglückender als betörende Düfte, macht glücklicher als alle möglichen stimmungshebenden Essenzen. Kein Entspannungsöl, Räucherstäbchen oder sonst irgendwelche Produkte die man heute zum "Glücklichmachen" kaufen kann bewirken das, was ein guter Freund bewirkt.

Kein noch so toller Duft hat es bisher geschafft mir zu helfen meine Probleme zu lösen. Oder habt ihr Euch schon mal bei einem Räucherstäbchen ausgeheult???

Je länger ich allein, selbst wenn ich es wollte, war um so mehr habe ich es vermisst mich mit einem guten Freund zu unterhalten.

Es sind nicht nur die Probleme, die man beredet und für die man gemeinsam mit einem Freund Lösungen sucht. Es ist nicht nur der Rat, den ich bekomme - es ist viel mehr:

Es ist der Rat, den ich geben darf. Es ist die gemiensame Trauer - geteiltes Leid ist halbes Leid. Es ist die gemeinsame Freude - geteiltes Glück ist doppeltes Glück.

Es sind die vielen gemeinsamen Stunden, in denen man zusammen situzt und miteinander lacht, weint, fröhlich ist und traurig ist. Es ist das Verständnis dafür, daß man sich auch mal gehen lassen kann. Es ist die Vertrautheit und das Vertrauen. Es ist die Offenheit und die kleinen Geheimnisse, die man miteinander teilt. Es ist die Schulter, bei der man sich anlehnen kann und die Arme, die einen auch mal fest drücken. Es ist die Ausgelassenheit und es sind die Dummheiten und die Späße, die man miteinander ausheckt. Es ist das gemeinsame Feiern und Sich-gegenseitig-überraschen. Es ist das Übereinander-und-miteinander-lachen-können. Es ist dieses Miteinander-durch-dick-und-dünn-gehen. Es ist das Miteinander-streiten und Sich-wieder-versöhnen-dürfen. Es ist das gegenseitige Geben und Nehmen.

Es ist das Ich-selbst-sein-dürfen.

All das und noch so vieles mehr kann mir nichts und niemand geben - ausser einem Menschen, der mir seine Zuneigung gibt und meine Zuneigung annimmt -ein Freund.

Es ist nicht leicht, gute echte Freunde zu finden, vor allem, wenn man "neu" in der Gegend ist. Gute Freunde sind ein Segen, ein Geschenk Gottes.

Ich wohne noch nicht all zu lange hier in der Gegend, aber es ist sehr einsam und schwer, wenn man ohne Freunde ist und ich bitte Gott um dieses Geschenk, um diesen Segen. 

Euch wünsche ich, daß Ihr gesegnet seid mit diesem Geschenk eines Freundes.
13.9.06 02:20


Wunderwerke

"Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele." (Psalm 139, 14)

Wunderbar gemacht? ICH? Ähem, da bin ich meistens etwas anderer Meinung! Ich bin zu dick- oder nein- ich bin zu klein für mein Gewicht. Wunderbar gemacht wären viele Kilo weniger. Meine Haare haben zwar eine tolle Farbe, das Gott wirklich sehr, schön gemacht, aber sie wachsen nicht länger als bis zur Schulter, dann ist Schluß mit schöne Haare. Und wenn ich morgens in den Spiegel schaue sehe ich sehr oft etwas, das mich müde versucht anzulächeln und alles andere als wunderbar aussieht.

So, Schluß jetzt, genug rumgemeckert an Gottes wunderbarem Werk!!! Denn wenn ich mal genauer nachdenke, muß ich wirklich zugeben, daß Gott  mich wunderbar gemacht hat. Die Äusserlichkeiten, die ich kritisiere, sind nicht immer Gottes Schuld- schließlich habe ich mir selbst zu viel Speck angefressen und nicht Gott! Und eigentlich sind kürzere Haare ganz praktisch und es gibt so viele tolle Möglichkeiten diese zu stylen. Und daß ich morgens nicht wirklich toll aussehe, liegt womöglich daran, daß ich nächtens zu lange lese oder fernsehe anstatt zu schlafen, weil ja alles sooo spannend ist. Also alles Dinge, die suich beheben lassen und Gottes wunderbares Werk wieder erstrahlen lassen. Und wenn ichs allein nicht wirklich schaffe, dann hilft mir Gott dabei, wenn ich ihm die Kontrolle überlasse, denn schließlich weiß er am Besten, wie man das von mir Verbogene wieder gerade biegt- schließlich ist er der Schöpfer dieses und all der anderen wunderbaren Werke.

Aber betrachten wir doch mal das wunderbare Werk "Mensch":

Gott hat sich ziemlich viel einfallen lassen. Allein schon, wenn wir unsere Hände einmal betrachten, müsste uns das auffallen. Was die alles können!!! Wir können mit unseren Händen greifen, tasten, streichelnn, winken, zupacken, festhalten, loslassen, fühlen, zeigen, schlagen, geben, nehmen, arbeiten, malen, tippen, lesen, frisieren, stylen, uns anziehen, Gottes wunderbares Werk auffrischen und pflegen...

...ja genau! Allein schon mit unseren Händen können wir dazu beitragen, daß Gottes wunderbares Werk gehegt und gepflegt wird -und nicht nur das WUnderwerk "Mensch" -nein- die ganze wunderbare Schöpfung können wir allein schon mit unseren Händen hegen und pflegen- wieviel mehr können wir erst tun, wenn wir dazu auch noch unser Herz und unseren Verstand einsetzen, den Gott uns gab!!!

Ja, Gottes Werke sind wunderbar! Die Seele erkennt es und erfreut sich daran und Gott freut sich, wenn wir sein Werk lieben, achten, hüten, hegen und pflegen - sein wunderbares Schöpfungswerk und uns selbst, das wunderbare Werk "Mensch". Image

P.S: Und zwischendurch mal ein Danke an den Schöpfer zu senden hat bisher auch noch keinem geschadet -im Gegenteil! Image

18.9.06 07:56


Hilfeschreie

 

 

 

"Aber du, HERR,  sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost: Errette mich!" (Psalm 109, 21)

Wie verzweifelt klingt doch dieser Vers. Verzweifelt und doch voller Hoffnung und vor allem voll des Wissens, daß Gottes Gnade Trost und Rettung ist.

Oft bin ich auch verzweifelt. Ich sehe kein Ende meiner Not. Ich bin traurig und depressiv und möchte doch eigentlich viel lieber glücklich sein. Ich weine, obwohl ich doch eigentlich viel lieber lachen würde. Ich bin unzufrieden, obwohl ich eigentlich ein Leben führe, um das mich viele beneiden würden. Aber es ist eben nicht alles Gold was glänzt. Fehlt es an Freude, so ist aller Glanz dahin. Mangelt es am Glücklichsein, so scheint es dauernd zu regnen, obwohl die Sonne scheint. Fehlt es an Menschen, mit denen man auch über seine Probleme reden kann, so wird das Herz schwer.

Manchmal fühle ich mich sehr, sehr alleine gelassen. Ich fühle mich einsam und bin traurig. Menschen, die mir nahe stehen, wohnen zu weit weg und ein Telefon kann Wärme und den Blick in freundliche oder liebe und vertraute Augen nicht ersetzen.

Dies sind Augenblicke, in denen ich besonders bete -immer und immer wieder bitte ich um ein und dasselbe. Und es ist mir, als würde ich mich im Kreis drehen, als wären Gottes Ohren für diese Bitte taub. Und ich fühle mich erst recht allein gelassen - allein gelassen von Gott. Ich frage mich, was ich denn noch tun muß oder kann. Ich suche nach Antworten auf diese dämliche "Warum"-Frage -aber ich finde keine Antworten. Ich versuche sie in Gottes Worten in der Bibel zu finden, aber ich werde nicht schlau aus allem was ich lese.

Manchmal ist es sehr, sehr schwer einfach zu vertrauen und zu glauben. Und manchmal habe ich das Gefühl, daß sich alles gegen mich wendet. Dies sind harte Zeiten, vielleicht sind dies auch die Prüfungszeiten, in denen Gott sehen möchte, ob mein Glaube zu ihm wirklich stark genug ist, ob ich ihn bitte mir zu helfen, oder ob ich mich umdrehe und vor ihm weglaufe und zu allem möglichen anderen flüchte. Manchmal möchte ich das auch, manchmal möchte ich einfach nicht mehr bitten und betteln, sondern lieber weglaufen.

Aber das würde auch nichts bringen, im Gegenteil - meine Erfahrung hat mir gezeigt, daß dann alles nur noch schlimmer wird. Also sammle ich meine ganze noch übrig gebliebene Karaft und sende Gott einen Hilfeschrei zu: Aber du, HERR, / sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost: Errette mich!

Errette mich aus meiner Not, mein Gott, errette mich aus der Traurigkeit und Einsamkeit. Um Deines Namens willen, sei mir gnädig und errette mich.

Und ich versuche die Kraft aufrecht zu erhalten um Geduld zu haben, denn Gottes Gnade kommt nicht auf Knopfdruck oder Befehl. Gott hat seine eigene Zeit und seinen Plan. Aber ich weiß, daß dann, wenn Gottes Gnade kommt, alles wieder gut wird und ich von Glück und Freude erfüllt den Herrn preisen werde und diese Not ein Ende hat.

24.9.06 23:10


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