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Mauern

 

 

Manchmal ist alles eng um mich herum: Alle möglichen Aufgaben erdrücken mich, der Alltag grenzt meine Freizeitmöglichkeiten ein, zu viele wollen zu vieles von mir und eigentlich müsste ich an hundert Orten gleichzeitig sein um alles erledigen zu können und zu schaffen. Und dann ist er wieder da, dieser Gedanke: ICH WILL RAUS!!!

Ich will am liebsten diese Mauern aus Aufgaben, Alltag und Anforderungen durchbrechen, ich fühle mich wie im Gefängnis. Da hilft nur noch Gottvertrauen. Da nützt mir ein Stoßgebet mehr als alles schimpfen und toben und "mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-wollen".

Unerwartet kommt oft doch Hilfe, irgendwo hat Gott immer eine Lösung parat und befreit mich aus der Enge, aus dem Alltags-Knast. Manchmal schickt mir Gott einen rettenden Einfall, manchmal einen rettenden Engel in Menschengestalt, der Hilfe anbietet. Und so werden die Mauern einfach übersprungen.
"Mit meinem Gott werde ich über die Mauer springen." 

12.9.06 17:01


In Memorial

"Da erschien ein Engel vom Himmel und gab ihm neue Kraft." (Lk 22,43)

Manchmal ist man in einer Situation, wo man sich am Ende fühlt. Man kann nicht mehr. Alles fällt schwer. Die Kräfte sind längst aufgezehrt und man fühlt, daß man zusammenbricht, wenn nicht ein Wunder geschieht. Und dann plötzlich ist die Kraft wieder da. Woher? Oft erkennt man es erst viel später und sagt sich: "Da habe ich wohl einen guten Schutzengel gehabt!"

Heute vor 5 Jahren waren sehr viele Engel notwendig, die die Feuerwehrleute und all die Helfer in New York immer wieder gestärkt haben.

Wieviele Gebete und Hilfeschreie in tiefster Verzweiflung, Angst, Kraftlosigkeit und Not zum Himmel gesandt wurden, weiß nur Gott allein.

Auch Jesus war einst am Ende -damals in Gethsemane. Er hatte den Tod vor Augen, er wußte was auf ihn zukommt - und Jesus hatte Angst. Er war verzweifelt. Die Kraft ließ nach. Und Jesus betete:

Lukas 22,41: Und er riss sich von ihnen los, etwa einen Steinwurf weit, und kniete nieder, betete 42 und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!

Und Gott sandte Hilfe:

Lk 22,43 Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.

Nehmen wir uns ein Beispiel daran: Lasst uns glauben und beten! Gott sendet Hilfe, er stärkt selbst im Angesicht des Todes.
11.9.06 21:34


Liebe

 

"Lasst uns IHN lieben, denn er hat uns zuerst geliebt."

"Liebe ist...schon zu lieben, wenn der andere noch nicht liebt!"

Lieben, wenn der andere noch nicht liebt? Ist das nicht ein wenig einseitig, wenn nicht sogar verschwendete Liebesmüh? Nein, ist es nicht! Es ist ein Risiko- gewiß, aber es gibt mir auch viel. Ich muß damit rechnen enttäuscht zu werden, selbst nie geliebt zu werden von jemanden, den ich liebe, aber denoch ist es ein wunderbares Gefühl zu lieben.

Wenn ich jemanden liebe und bereit bin ihm mein Herz zu schenken, dann öffne ich mich, mein Herz wird weit und ist bereit zu geben und zu empfangen- als öffnete ich eine Tür... meine Herzenstür. Es ist ein Gefühl von Freiheit, ein Gefühl der Befreiung. Es ist ein Gefühl von Leichtigkeit und Beschwingtheit in mir. Alles geht leichter und das Leben fühlt sich großartig an, wenn ich liebe. Ich fühle mich gestärkt und ich strahle. In meinen Augen scheint dauernd ein Lächeln und ich begegne allen freundlicher. Ich reagiere gelassener und bin entspannter. Ich schwebe auf Wolken und verliere mich manchmal in Tagträumen.

Es ist ein schönes Gefühl zu lieben. Und es öffnet Türen... Herzenstüren.

Jesus ging mit seinem Beispiel vorraus und hat uns seine Tür geöffnet. Ich mache es ihm gerne nach.

10.9.06 10:54


Das Evangelium

Römer 1,16: "Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen."

Angeregt durch ein Gespräch, aus dem ich kurz zitieren möchte kamen mir die folgenden Gedanken:

Zitat:
"...musste leider schon häufig feststellen, dass sehr viele junge Erwachsene nichts von Beten wissen. Sie gucken in der kirche rum, hören gar nicht zu, sind eben gezwungenermassen in der Kirche...

...Bald werden wir auf dem Papier eine christliche Gemeinschaft, aber in Wirklichkeit eine heidnische Versammlung sein."


Ich erlebe es auch leider oft -und nicht nur bei jungen Erwachsenen- daß die Leute nichts vom Beten wissen. Der Knackpunkt liegt aber häufig daran, daß sie nicht beten können, weil die wichtigste Grundlage fehlt: Der Glaube! Sie glauben zwar, daß es "irgendwo einen Gott" gibt, aber viele halten die Bibel für ein dickes Buch mit schönen Geschichten und das wars auch schon. "Wieso beten? Bringt ja doch nix" oder "Beten is was für alte Leute, die den Bezug zur Realität verloren haben" sind nur zwei von so krassen Aussagen. Ich muß gestehen, daß ich vor ein paar Jahren noch selbst diese Ansichten geteilt habe, aber schwere Umstände in meinem Leben haben mir etwas besseres gezeigt, nämlich, daß ich sehr wohl auf Gott vertrauen kann, daß beten sehr wohl etwas bringt und daß es sehr wohl nicht nur "irgendeinen Gott" sondern genau diesen Gott, dessen Werke und Zeugnisse in der Bibel stehen, gibt.
Meine Gedankenflüge sind Zeugnisse meines Lebens und meines Wandels. Ich spreche aus meiner Erfahrung und meinem Leben mit Gott. Aber es ist eine Möglichkeit, anderen Beispiel zu geben und lebendiges Zeugnis zu sein für die, die zweifeln oder noch fern sind von Gott. Und wenn aus den vielen, vielen Menschen, die die Gedanken und Worte eines Gläubigen hören nur einer ist, der dadurch umkehrt und seinen Weg zum Glauben, zu Gott findet, dann ist große Freude im Himmel und unter den Kindern Gottes: "Genauso herrscht Freude bei den Engeln Gottes, wenn auch nur ein einziger Sünder bereut und auf seinem Weg umkehrt." (Lukas 15,10)

9.9.06 19:47


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